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| Der
amerikanische Entertainer Gus Backus trat mit der Jan Jankeje Connection
in Löwenstein auf |
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gelenkig wie in den Glanzzeiten |
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Von der Küche des
Gasthofs Hohly in Löwenstein lassen sich die Fans des Entertainers und
Sängers Gus Backus verwöhnen und erwarten mit Spannung das Idol aus
den 50ern und 60ern, von dem sie noch viele Hits auswendig kennen. Doch
Geduld ist gefragt.
Die Anjoma-Combo unterhält eine Stunde lang mit jazzig
aufgeputzte Schlagern, die vor 40 und 50 Jahren in aller Munde waren mit
Sänger, Saxophon und Gitarre. Peter Kraus und sein Sugar-Baby leben
auf. Bill Ramseys heisere Stimme btingt die Mimi in Erinnerung, die nie
ohne Krimi ins Bett geht. Vom Banjo Boy und dem Ohrwurm "Schuld war
nur der Bossa Nova" spannt sich der Bogen zu Vico Torrianis
"Sieben Tage in der Woche". Die Jan Jankeje Connection marschiert auf. Der Bandleader humpelt
auf Krücken mit Gipsfuß herein. Er hält sich etwas zurück mit seiner
Bassgitarre, aber den Auftritt hat er sich nicht nehmen lassen. Oskar
Klein, der Professor, moderiert mit österreichischem Schmäh, spielt
Trompete und virtuos die Mundharmonika, die vom Jodler zum
Blues-Instrument mutiert. Werner Lehner
bekommt für seine Klavier-Ragtimes tosenden Beifall. Wolfi Hammer ist
gleich fit mit Gitarre, Gesang und Zigeunergeige. Heinz Altbart reichen
bei einer Improvisation von Duke Ellingtons "Caravane" seine
Schlag-Instrumente nicht aus. Wieselflink vibrieren die kleinen
Trommelschlegel rund um Bühne und auf den Tischen, bis mit Trommel und
Becken wieder Power aufkommt.
Endlich ist es soweit. Gus Backus gesteht 65 Lebensjahre ein.
Aber er hüpft noch so gelenkig über die Bühne wie in seinen
Glanzzeiten. Er bekannte sich als
"Ami", aber auch ebenso zu seiner Liebe zu Deutschland in
normalen Deutsch, aber auch in gutem Bayrisch. Herrliche Erinnerungen
werden wach und bringen seine Fans, die auch nicht jünger geworden
sind, in Hochstimmung. "Haben Sie schon mal den Mann im Mond gesehn?"
fragt er. "Ja sicher", meint das Publikum. Als bekennender
Gastdeutscher isst er gerne Sauerkraut, um gleich darauf den alten
Indianerhäuptling mit seinem schweren Beruf aufleben zu lassen. Eine
tolle Rock'n'Roll-Nummer fehlt nicht. Das Löwensteiner Publikum hat
keine "Bohnen in die Ohren", sondern ist bis Mitternacht voll
dabei und schwelgt in Erinnerungen an schöne Zeiten und den
liebenswürdigen Entertainer.
von Hans-Ulrich Köhler |
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26.03.2003 HEILBRONNER
STIMME Zeitung
für die Region Heilbronn - Franken -
Hohenlohe Internet |
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Herbstzeit ist auch Schmökerzeit.
Und so mancher, dem die kalten, dunklen Tage aufs Gemüt schlagen, braucht
kein literarisches Futter fürs Gehirn, der will einfach was für's Herz:
bunte Zeitschriften oder einen herrlich kitschigen Schicksalsroman. Die
Geschichte ist dann vielleicht folgende: Ein bekannter Schlagersänger
denkt nur noch an seinen Erfolg, verlässt daraufhin seine Frau und die
drei Kinder. Dann stürzt er karrieremäßig ab. Doch bevor das große
Loch kommt, geschieht ein Wunder. Er trifft seine Ex wieder, sie verzeiht
ihm - und sie heiraten ein zweites Mal. Völlig unglaubwürdig, würde
wohl jeder sagen, oder wie im Kitschroman. Aber die Wirklichkeit sieht
nicht immer anders aus als manches "Schicksalsheftchen". Denn
genau diese Geschichte ist dem deutsch-amerikanischen Schlagersänger Gus
Backus passiert.
Der Sänger ist gerade im siebten Liebeshimmel - mit einer
Bekannten. Er und seine Frau Heidelore haben sich ein zweites Mal
"getraut". Vor 34 Jahren heirateten sie das erste Mal, dann verlässt
Backus sie. Erst 28 Jahre später bittet er um Verzeihung.
Gus Backus war in den sechziger Jahren ein sehr
erfolgreicher Schlagersänger. Sein Leben bestand aus Parties, Frauen und
Alkohol, seine Ehefrau und die drei Kinder störten dabei nur. Von einem
Tag auf den anderen packt er seine Sachen und zieht nach Florida. Ebenso
plötzlich verschwindet sein Erfolg. Den Frust ertränkt er in Whiskey.
Nach mehreren Entzugstherapien ist Gus Backus trocken.
Heute weiß er sein kleines Glück in einer
Zwei-Zimmer-Wohnung in München zu schätzen. Er arbeitet auch an einer
neuen CD. Doch seine alten Hits gibt er immer wieder gern zum Besten. Für
Gus Backus zählen heute vor allem die einfachen Dinge. Zum Beispiel einen
Sonntagnachmittag rausfahren aufs Land mit Heidelore und Enkel Kevin. Eine
Villa mit Pool, Autos, Geld - das alles hat der heute 65-Jährige gehabt.
Heute ist die Liebe der einzige Luxus, auf den er nicht verzichten.
Was
gibt es Schöneres als in einem herrlich schattigen Biergarten zu sitzen
und bei Live-Jazz Musik den Sommer in Wien zu genießen! Das können Sie
jeden Donnerstag im Garten der K&K Pilsmaut am Schwedenplatz, wenn
Heini Altbart und seine Mannen aufspielen. Ende Juni gab es eine ganz
besondere Überraschung: Gus Backus weilte mit Gattin Heidelore nicht nur
vergnügt unter den Gästen, er ließ es sich nicht nehmen, selbst ein
paar seiner beliebten Schlager zu singen. Sensation des Abends: sogar der
Wettergott hatte Respekt und hielt den Regen in seinen Wolken zurück...
Juni 2002 - Jazz, Swing &
Co in der K & K Pilsmaut
Ehe
gut - alles gut
Mehrmals
verschoben, nicht rechtzeitig angemeldet, -Kleinkrieg mit Papierkram ---das
alles konnte den - wieder einmal heiratslustigen Gus Backus nicht davon
abhalten, seine Heidelore nochmals zu heiraten, mit der er bereits von
1968 - 1974 einmal verheiratet war. "Meine Heidelore ist mein
Lebensinhalt, mein größter Wunsch ist es, mit ihr alt zu werden!"
so Gus Backus. Nun, das "Altwerden" hätt´ der 65jährige
Schlagerstar der 50iger und 60iger ja mühelos geschafft, jetzt schaffte
er auch den Hochzeitstermin! Ein bemerkenswertes Come-Back - privat wie
beruflich!
Foto: Meindl
Freizeit-Journal
Österreich
GUS
BACKUS - der
BRAVO - Starschnitt
von 1962
Das Musik Magazin für
Sammler und Fans - ROCKIN' FIFTIES
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